Ernährung - artgerecht, von Anfang an!

 

 

Unsere Hunde & Welpen werden roh gefüttert (BARF).

 

Der mittlerweile verstorbene XXL-Ostfriese und Knochenbrecher Tamme Hanken pflegte immer wieder zu sagen "Trockenfutter ist Hühnerfutter, aber nix für den Hund".

Im Bereich des Einrenkens der Pferde und Hunde war er höchst umstritten, jedoch hat er mit diesem Satz absolut recht, wusste er doch um die Inhaltsstoffe von dieser Fütterungsart.

 

Die Grundlage für eine gute Gesundheit und ein gutes Immunsystem ist nun mal die Ernährung.

Das wissen wir beim Menschen längst und das wird von niemandem bezweifelt - weder Laie noch Ärzteschaft.

 

Ganz anders sieht das bei unseren Haustieren aus und insbesondere Tierärzte bezweifeln die Rohfütterung von Hund und Katze und stigmatisieren diese sogar als gefährlich.

Das verwundert angesichts der spärlichen Ausbildung in Sachen Ernährungskunde und den von Futtermittelherstellern gesponserten Fortbildungen nicht.

 

Fehlende Studien zur Rohfütterung werden oftmals als Gegenargument angeführt, aber ist nicht die Natur Vorbild genug?

Hunde leben nun schon seit weit mehr als 16000 Jahren an unserer Seite - Fertigfutter gibt es aber erst seit ca. 60 Jahren.

Die gesamte Hundepopulation müsste in diesen 16000 Jahren also dermaßen krank geworden sein, dass sie nicht bis in die 50er Jahre des 19. Jahrhunderts überlebt hätte, dem Zeitpunkt des Beginns industriell hergestellten Futters.

Merkwürdig ist auch, dass die Hunde und Katzen früher kaum an Nierenerkrankungen litten oder kaum ein Hund Allergien oder Verdauungsprobleme hatte.

 

Als Tierheilpraktikerin, Schwerpunkt Erkrankungen aufgrund falscher Fütterung, mache ich mir sehr viele Gedanken über die ideale Entwöhnung, Aufzucht und das weitere Leben meiner kleinen Rasselbande.

Es liegt mir demnach sehr am Herzen, dass meine Welpen nicht nur einen guten Start ins Leben bekommen, sondern in diesem den Tierarzt so wenig wie möglich sehen.

 

Sie kennen deshalb kein Trockenfutter - nicht einen Brocken haben sie hier bei uns bekommen und diese Vorgehensweise empfehle ich den neuen Welpenbesitzern wärmstens.

 

Sie erhalten von mir schon vor Abholung Ihres Welpen ein Startpaket mit allem was Ihr Welpe benötigt sowie einen Futterplan über die gesamte Aufzuchtszeit, einen Futterplan für den erwachsenen Hund sowie eine Liste mit Bezugsadressen wo Sie alles bekommen.

 

Auch für die Urlaubszeit gibt es eine Lösung, die sehr praktisch und einfach umzusetzen ist!

 

Darüber hinaus stehe ich Ihnen für all Ihre Fragen rund um Ernährung, Gesunderhaltung und Erziehung zur Verfügung.

 

Impfen - ja, aber so wenig wie möglich!

 

Neben einer falschen Ernährung führen häufige Entwurmungen und Wiederholungsimpfungen zu massiven Problemen des Hundeorganismus.

 

Aus diesem Grund werden unserer Welpen nach den neuesten Impfvorgaben des Weltkleintierartzverbandes WSAVA geimpft.

 

Diese neue Richtlininen begrüßen wir sehr, denn die Welpen sind durch die Muttermilch (Kolostrum) bis zur 16. Woche mit Antikörpern geschützt. 

 

Trotz Impfung vor der 12. Woche werden keine Antikörper vom kleinen Hundekörper produziert, da dieser noch kein eigenes Immunsystem besitzt.

Jede Impfung vor der 12. Woche kommt somit einer absichtlichen Infektion gleich.

 

Laut der LMU (Ludwigs-Maximilian-Universität München) zählen zu den Core-Impfstoffen (Impfungen, die jeder Hund erhalten haben sollte) S-Staupe, P-Parvovirose und T-Tollwut.

Da Deutschland seit Jahren als Tollwutfrei gilt, gibt es keine Impfpflicht mehr mit Ausnahme von Fahrten ins Ausland oder auf Ausstellungen und manche Hundeschule.

 

Alle genannten Impfstoffe gibt es mit einer 3-jährigen Zulassung und Sie sollten auf Verwendung dieser beim Tierarzt bestehen.

 

Pi-Parainfluenza/Zwingerhusten sowie L-Leptospiroseimpfungen sind in ihrer Schutzwirkung äußerst umstritten, da es viele verschiedene Erreger gibt die nicht von den Impfstoffen abgedeckt werden. 

Es gibt viele Informationen im Netz, dass gerade gegen diese Krankheiten geimpfte Hunde erkranken und das teilweise heftiger als ungeimpfte.

 

Bei der Leptospiroseimpfung handelt es sich darüber hinaus um einen Volkeimimpfstoff (sog. dirty vaccine), der häufig schwere Nebenwirkungen auslöst. 

 

Da die Zuchtordnung des Vereins Pointer und Setter e.V. es vorgibt, müssen leider auch unsere Welpen gegen Leptospirose geimpft sein bei Abgabe.

 

Ich empfehle im Anschluss diese Impfung NICHT noch einmal zu wiederholen.

Wenn Sie ihren 4-Beiner nicht aus Pfützen oder abgestandenen Gewässern trinken lassen, ist die Gefahr, dass Ihr Liebling an der Leptospirose erkrankt sehr gering.

 

 

 Natürlich ist es jedem Hundebesitzer selbst überlassen wie oft er impfen möchte.

Unserer Hunde wurden grundimmunisiert und erhalten nur nach Notwendigkeit die gesetzliche Auffrischung der Tollwutimpfung.

 

Wenn Sie sich eingehender mit der Thematik befassen möchten, finden Sie hier eine interessante Broschüre von Monika Peichl zum Thema Impfung des Hundes als Download. 

 

Den Blog von Monika Peichl mit aktuellen Informationen zum Thema erreichen Sie hierüber:

http://haustiereimpfenmitverstand.blogspot.de/

 

 

Zum Thema zusammen getragene Zitate:

 

T. R. Philipps/R. D. Schultz:
"Eine Praxis, die vor vielen Jahren einsetzte und der es an wissenschaftlicher Gültigkeit oder Rechtfertigung mangelt, sind jährliche Wiederholungsimpfungen. Für jährliche Revakzinierungen besteht fast ohne Ausnahme keine immunologische Notwendigkeit. Immunität gegen Viren hält über Jahre oder das ganze Tierleben lang an. Eine wirksame Impfung gegen die meisten bakteriellen Krankheitserreger ruft ein immunologisches Gedächtnis hervor, das über Jahre anhält und es dem Tier ermöglicht, eine protektive anamnestische (sekundäre) Antwort zu entwickeln, wenn es virulenten Organismen ausgesetzt ist. Einzig die Immunantwort auf Toxine erfordert Auffrischimpfungen (zum Beispiel wird die Tetanustoxin-Auffrischung alle sieben bis zehn Jahre empfohlen). Toxin-Impfstoffe werden aber bei Hunden und Katzen gegenwärtig gar nicht verwendet."
(Kirk's Current Veterinary Therapy, 1992)
 
Professor Niels C. Pedersen (University of California, Davis):
„Viele Veterinäre und eine noch größere Zahl von Patientenbesitzern bezweifeln zunehmend die medizinische Grundlage für die routinemäßigen jährlichen Impfungen der Haustiere, und das mit Recht! Die Praxis ist nicht zu verteidigen, warum also sollen wir darüber noch länger diskutieren oder das Thema ignorieren?“
(Proceedings of the American Animal Hospital Association, 1997)
 
Professor Alice Wolf (Texas A & M University, Austin):
"Kinder oder Erwachsene werden nicht jährlich neu geimpft, und es werden auch keine Titer gemessen, um zu bestimmen, ob sie noch einen angemessenen Schutz haben. Die Erfahrung hat gezeigt, daß das der Fall ist. Humanimpfstoffe sind nicht anders als Tierimpfstoffe, und das Immunsystem von Hund und Katze ist auch nicht anders als das Immunsystem des Menschen."
(Veterinary Proceedings, 1998)
 
Professor Fred W. Scott (Cornell University, Ithaka):
„Die Impfstoffhersteller sollten ihre Vakzinen auf die längere Dauer des Immunschutzes hin testen und in ihren Empfehlungen auf dem Beipackzettel eine realistischere Dauer des Immunschutzes angeben.“
(Feline Practice, Juli/August 1997)
 
Prof. Dr. Marian Horzinek (Universität Utrecht):
„Es ist die wissenschaftliche Einsicht, die einem sagt, es ist nicht notwendig, jährlich zu impfen, man könnte mit längeren Intervallen arbeiten. Aber weder der Tierarzt, der gerne seinen Klienten einmal pro Jahr sehen will, noch die Impfstoffwerke haben ein Interesse daran, weniger häufig zu impfen.“
(WDR-Interview, gesendet im Januar 2001)
 
Horzinek:
"Bis vor wenigen Jahren war man der Meinung, Impfungen schadeten nie. Auch wenn sie vielleicht nicht nützen, stellen sie zumindest keine Gefahr dar. Inzwischen wissen wir, daß das nicht so ist."
(WDR-Interview, Januar 2001)
 
Horzinek:
„Die jährliche Vakzinierung gegen alles und jedes ist eher Folklore.“
(Tierarztkongreß Düsseldorf, November 2000)
 
Horzinek:
„Immunität gegen Masern hält lebenslang, und ich weiß von keinem Veterinär, der von seinem Hausarzt eine jährliche Masernimpfung verlangt. Aber die meisten Kleintierärzte in Europa revakzinieren Hunde jährlich gegen Staupe, und Staupe ist nichts anderes als Hundemasern.“
(Veterinary Vaccines and Diagnostics, 1999)
 
Professor Ronald D. Schultz (University of Wisconsin, Madison):
„Meine eigenen Haustiere werden als Welpen ein- oder zweimal geimpft und dann nie wieder, mit Ausnahme der Tollwut-Impfung, die alle drei Jahre gegeben wird, seit ein Drei-Jahres-Produkt erhältlich ist. Ich verfahre nach diesem Programm seit 1974, und es ist weder bei meinen Haustieren noch bei den Haustieren meiner Kinder und Enkel jemals eine Infektionskrankheit aufgetreten.“
(Veterinary Medicine, 1998)
 
Schultz:
„Die Empfehlung zur jährlichen Auffrischung war nicht durch wissenschaftlich fundierte Studien belegt, und man wird für viele der gebräuchlichen Produkte in der Literatur auch keine Veröffentlichungen finden, die die Notwendigkeit der jährlichen Impfung nachweisen.“
(Veterinary Medicine, März 1998)

 

Entwurmen - nur eine kleine Tablette, oder?

 

Man kennt die Plakate aus den Tierarztpraxen: "Wurmkur nicht vergessen!" "denken Sie an die 1/4-jährliche Entwurmung!" etc.

 

Wie haben Haustiere eigentlich früher überlebt, als es noch keine Wurmmittel gab?

Warum soll man 4 x jährlich prophylaktisch entwurmen?

 

Die Entwurmung wirkt nur rückwirkend, also bei Befall und hat keinerlei vorbeugende Wirkung.

Sie können Ihren Hund gerade entwurmt haben, er frisst draußen irgendwas wie zB Gras, Erde, Kot von Wildtieren etc. (ja, das machen Hunde ganz gerne und dies ist ein völlig normales Verhalten, geerbt vom Urahn Wolf) und somit auch Wurmeier.

 

Ein paar Würmer sind also völlig normal für den Hund und darüber hinaus sogar gut, denn sie trainieren das Immunsystem.

 

Mit jeder chemischen Wurmkur werden Gifte in den Körper eingebracht, die nicht nur die Würmer zum Absterben bringen sondern die Darmflora und die Leber belasten. 

Durch zu häufige Entwurmungen entstanden bereits Resistenzen, weshalb im Ausland (Dänemark, Schweden, Finnland, Holland und Italien) die sogenannte prophylaktische Entwurmung gesetzlich verboten wurde.

Dies wurde in der Zeitung VET-Impulse veröffentlicht. Eine chemische Entwurmung ist nur noch als selektive Therapie nach positivem Befund mit einer bestimmten Anzahl von Wurmeiern im Kot erlaubt. 

 

Eine chemische Entwurmung sollte also nur nach vorhergegangenen positiven Kotbefund und nachweislich starkem Befall verabreicht werden.

Hierzu ist es nötig über mindestens 3 Tage (4 Tage sind aussagekräftiger) Kot zu sammenl und diesen im Labor untersuchen zu lassen.

 

Da die Zuchtordung des Vereins für Pointer und Setter e.V. es vorgibt, sind unsere Welpen bei Abgabe mehrfach entwurmt worden.

 

ich empfehle im Laufe der weiteren Aufzucht und des gesamten Hundelebens 2x im Jahr Kotproben untersuchen zu lassen.

 

Bei unseren eigenen Hunden handhaben wir dies so und diese sind seit 5 Jahren befallsfrei.

Ein netter Nebeneffekt der Ernährung und dem damit verbunden gesunden Immunsystem.

Man sagt nicht umsonst: "Von nichts kommt nichts".

 

Einen interessanten Artikel zum Thema finden Sie hier: http://www.artgerecht-tier.de/kategorie/hunde/thema/Pflege/

 

Selbst bei einem positiven Befund braucht man sich als Hundehalter keine Sorgen machen.

In den seltensten Fällen steckt sich der Mensch beim Hund an, denn wir sind Fehlwirte.

 

Sollte bei Ihrem Hund ein Befall nachgewiesen werden, gibt es hervorragende Möglichkeiten der natürlichen Entwurmung, denn auch hier gilt wieder: "Die Natur weiß den Weg".

 

Natürlich stehe ich Ihnen auch hier bei Fragen oder Problemen zur Verfügung und eine Kontrolluntersuchung können Sie auch gerne über meine Praxis in Auftrag geben.

 

Zecken- und Flohmittel - Bravecto u.a.

 

Zecken und Flöhe - keiner baucht oder will sie, trotzdem hat man immer wieder damit zu tun.

 

Was also dagegen tun?

Schnell ein Mittel in den Nacken geträufelt, ein Anti-Zeckenhalsband umgelegt oder die leckere Kautablette gegeben und schon ist Ruhe - oder?

 

Seit 2014 sind mehrere orale Antiparasitika aus der Gruppe der Isoxazoline auf dem Markt.

Diese werden dem Hund wie ein Leckerlie gegeben und verteilen sich über das Blut im gesamten Körper.

Flöhe und Zecken müssen beißen und eine Blutmahlzeit zu sich nehmem, bevor sie durch den Wirkstoff sterben.

 

Damit wird weder verhindert, dass eine Krankheit wie zB Borreliose oder Anaplasmose übertragen wird, noch dass die Ungeziefer ins Haus geschleppt werden!

 

Als reine Prävention sind sie demnach nicht geeignet.

 

Was jedoch viel schlimmer ist - sie machen Hunde nachweislich krank!

Vielleicht nicht gleich nach der ersten Einnahme oder der zweiten, jedoch häufen sich die Meldungen von schwersten Nebenwirkungen bis zu Todesfällen!

 

In Facebook wurden öffentliche Gruppen eingerichtet, die aufklären sollen - anbei die Links:

 

zur internationalen Gruppe

https://www.facebook.com/groups/411371212394679/?fref=ts

 

zur deutschen Gruppe

https://www.facebook.com/groups/898710596922480/?fref=ts

 

Bei den Tabletten handelt es sich um systemische Insektizide und Akarizide, die 3 Monate lang wirksam sein sollen.

 

Auf der Seite von Artgerecht Tier können Sie sich eingehender darüber informieren, wie die Mittel genau wirken:

http://www.artgerecht-tier.de/kategorie/hunde/beitrag/bravecto.html

 

Das sind also jeweils Pestizide, die man als Mensch niemals oral einnehmen würde. 

Die Gesundheitsämter weisen darauf hin, dass Obst und Gemüse vor dem Verzehr gründlich gewaschen werden sollte... Warum denn wohl?

 

Bitte denken Sie mal logisch darüber nach: Dem Hunden soll man Pestizide in Form einer Tablette alle 3 Monate direkt verabreichen....

 

Die Zahl der Hunde, die schwerste Nebenwirkungen bis hin zum Tod erleiden mussten, steigt stetig an.

 

Anbei eine gekürzte Auflistung möglicher Nebenwirkungen:

 

  • Erbrechen, teils blutig
  • Lethargie
  • Durchfall, teils blutig
  • Appetitlosigkeit
  • Epileptiforme Anfälle
  • Leber- und Nierenversagen
  • Pankreatitis (akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse)
  • Herzrythmusstörungen
  • Muskelschwäche
  • Fieber
  • Tod... 

 

Zum 23. November 2016 stieg die Zahl der gemeldeten schwerwiegenden Nebenwirkungen bei der EMA (Europäische Arzneimittelagentur) auf 3332.

die Zahl der Todesfälle beläuft sich zu diesem Zeitpunkt auf 780 Hunde.

 

Nach offiziellen Schätzungen werden jedoch nur ca. 1% aller unerwünschten Nebenwirkungen gemeldet oder in direktem Zusammenhang mit Bravecto gebracht.

 

Den Zusammenhang kann man momentan leider noch nicht eindeutig nachweisen, jedoch es ist naheliegend, wenn ein bisher gesunder Hund nach einmaliger Gabe von Bravecto am nächsten Tag epileptiforme Anfälle zeigt.

 

 

Auch die sogenannten Spot-ons mit den Wirkstoffen Fipronil  (Frontline) und Permethrin (Advantix) sind nicht ungefährlich.

Bei diesen Mitteln wurden ähnliche Nebenwirkungen registriert.

 

Hier einige Links zu den Berichten: 

http://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Downloads/05_Tierarzneimittel/uaw/UAW_Hund_Katze_2005_2006.pdf?__blob=publicationFile

 

http://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Downloads/05_Tierarzneimittel/Fachmeldungen/DTBl_03_2015_Fokus%20Antiparasitika.pdf?__blob=publicationFile&v=2

 

 

Bravecto und Trächtigkeit

 

In einer schottischen Studie wurden 20 trächtige Hündinnen und deren Welpen untersucht.

10 Hündinnen wurden mit Bravecto behandelt.

In 2 Würfen kam es zu Anomalien bei den Welpen:

 

Missbildungen (4 Welpen)

Kardiale Hypertrophie (2 Welpen)

Vergrößerte Milz (3 Welpen)

Gaumenspalte (2 Welpen)

 

In der Kontrollgruppe traten keinerlei Anomalien auf!

 

Bei den Zuchthündinnen selbst kam es zu epileptischen Anfällen, Durchfall und vermehrtem Speichelfluss.

 

Diese Ergebnis ist als teratogen (fruchtschädigend) zu betrachten. 

 

Auf dem deutschen Beipackzettel steht jedoch: "Das Tierarzneimittel kann bei Zuchttieren sowie trächtigen und laktierenden Hunden angewendet werden..."

 

Der Link zur schottischen Studie (ab Seite 36):

http://www.fda.gov/downloads/AnimalVeterinary/Products/ApprovedAnimalDrugProducts/FOIADrugSummaries/UCM399075.pdf

 

Ich denke es bedarf keiner weiteren Erklärung zu diesem Thema.

 

Wissenswertes zum Thema Erziehung

 

Im Laufe des Lebens als Hundebesitzer lernt man viele Wege kennen, wie aus einem Welpen ein zuverlässiger Begleiter wird.

 

Ich möchte Sie ein wenig an meinen persönlichen Erfahrungen teilhaben lassen - es genügt ja wenn man aus den Fehlern anderer lernt und man muss diese nicht selbst machen ;-)

 

Mit unserem 1. Hund Asti besuchte ich weder die Welpengruppe noch eine Hundeschule.

ich kaufte mir diverse Hundebücher, u.a. von Hilde Schwoyer, der Setterpäpstin Deutschlands und bildete Asti nach diesen Büchern aus.

 

Seine Sozialisierung mit Artgenossen fand bei Spaziergängen in den Isarauen Münchens statt mit erwachsenen, freundlichen Hunden.

Später ging es auch in den Englischen Garten in München - das Mekka der Hunde mit ihren Gassigängern.

 

Aus Asti wurde ein menschenbezogener, freundlicher und zuverlässig hörender Hund, der nie an der Leine lief.

 

 

 

Welpenspielgruppen

 

Sind zwar für die umstehenden Besitzer herzallerliebst zu beobachten, führen jedoch genau genommen zu nicht erwünschtem Verhalten.

 

Mit Remy besuchte ich auf Anraten alle möglichen Hundeschulen, darunter Welpen- und Junghundspielgruppen.

Sie lernte dabei eigentlich im Wesentlichen eines: "Uiii - ein anderer Hund, SPIELEN!!" sowie "ich entscheide wann ich mich vom Rudel entferne".

 

Trotz Erziehungskurs 1-4, in denen wir alles Mögliche sowie das Abrufen in der Gruppe übten, sogar mit mehreren Hunden über Kreuz, wollte das Ganze in freier Flur nicht immer klappen...

 

Sobald Remy andere Hunde sah und ich dies nicht rechtzeitig erkannte, rannte sie hin und das wilde Gerenne und Getobe nahm seinen Lauf.

Der Mensch betrachtet dies als Spiel - Hunde, die spielen rennen und toben wild über die Wiesen...

Wenn man aber genau hinsieht bemerkt man, dass das eigentich kein Spiel sondern richtig stressig für die Hunde ist.

 

Oft schütteln sich die Hunde hinterher oder manch einer sucht Schutz zwischen den Beinen seines Besitzers.

 

Manchmal eskaliert es auch und es kommt zu Verletzungen.

 

Ein schönes Spiel enthält kurze gemeinsame Rennsequenzen über ein paar Meter. 

Anschließend bleiben die Hunde stehen und schnüffeln gemeinsam die Fläche ab, dann wird vielleicht kurz gebalgt, wieder geschnüffelt und gerannt usw. 

 

Insgesamt betrachtet, kann man als Beobachter erkennen, dass es einen großen Unterschied gibt zwischen richtigem Spiel und dem, wo Hunde nur so tun als ob.

 

 

 

Leitwolftraining

 

Mit Fleur zog die Chance ein es besser zu machen und so kaufte ich mir das Buch "Leitwolftraining - Sprachfrei kommunizieren mit Hunden" von Mirko Tomasini.

 

Ein himmelweiter Unterschied zur "normalen" Hundeschule und auch Remy profitierte von meinen neuen Erkenntnissen.

 

Einfach so weg rennen - gab es nicht mehr!

Von selbst auf den Menschen achten, nicht weil es antrainiert war, sondern weil es den Hunden wichtig ist Kontakt zu halten.

 

Fleur kannte es von Anfang an nicht anders und orientierte sich stärker an meinem Mann und mir als Remy es je tat.

 

 

 

Hundeteamschule (HTS)

 

So gesehen hätte ich zufrieden sein können, wir zogen durch Felder und Wälder ohne ständiges "hier, Fuß" Gerufe und Gepfeiffe - bis zu dem Tag als Remy meinte sie müsse 2 Rehen hinterher hetzen.

 

Fleur, direkt neben Remy stehend fragte, wie sie es gelernt hatte, bei mir nach "machen wir das - rennen wir da jetzt hinterher?" was ich natürlich verneinte.

Also setzte sie sich neben mich und beobachtete wie Remy immer mehr Meter machte, die Rehe verfolgend über 2 Straßen.

 

Es musste also sofort etwas passieren und so kam ich auf Empfehlung einer Freundin zu HTS, der Hundeteamschule von Anita Balser und ihren Trainern.

 

Die Idee der Hundeteamschule sind Identität, Authentizität und Natürlichkeit als Grundlage jeder Beziehung zu sehen.

Resepekt und Akzeptanz können sich nur auf dieser Basis entwickeln und gegenseitiges Vertrauen wachsen. 

 

Sich selbst als Menschen und den Hund als Hund zu verstehen ist der erste Schritt zur Identität - ein Mensch wird nie ein Hund und ein Hund nie Mensch.

 

Authentisch für den Hund zu sein bedeutet, dass man sich an hündische Regeln und die Naturgesetze hält.

 

Natürlich mit dem Hund umzugehen bedeutet sich zu überlegen, wie sind Hunde eigentlich, wie verhalten sie sich untereinander und was verlangen sie von ihren Artegenossen.

Nie werden Sie beobachten, dass ein Hund von einem anderen Hund verlangt, dass dieser sich setzt und auch werden Sie nie sehen, dass er dafür dann ein Leckerlie bekommt. 

 

Die sogenannte Konditionierung setzt auf Belohnung und Strafe - ein uraltes Mittel Tiere zu erziehen.

Führt der Hund das Kommando aus wird er belohnt.

Durch Belohnung erwünschter Verhaltensweisen, der sogenannten positiven Verstärkung versucht man, den Hund dazu zu bekommen, nur noch diese zu zeigen.

 

Aber was wenn der Hund keine Lust hat zu gehorchen? Was ist, wenn er das Leckerlie verschmäht und der davon hoppelnde Hase einfach wichtiger ist!?

Man müsste nun strafen. 

Dies bedeutet nicht immer Schläge, ein Ruck an der Leine (wie man ihn fast täglich sieht), ein lautes Pfui, ein Rempler in die Seite oder ein Tritt (Cesar Milan) - alles schon gesehen.

 

Bei HTS konditioniert und straft man den Hund nicht sondern korrigiert Verhaltensweisen durch Grenzen setzen - rein körpersprachlich und mit einer entsprechenden Energie sowie mit einem Geräusch (zB Tscht oä).

 

Es wird gänzlich ohne Hilfsmittel gearbeitet und der Hund darf seinen natürlichen Veranlagungen folgen:

 

sich am Besitzer orientieren

gesetzte Grenzen akzeptieren

ruhiges gemeinsames Umherstreifen durch die Natur (Gassigehen)

 

Hierzu benötigt es keinerlei Leckerlies oder Kommandos, auch muss dies nicht konditioniert werden.

 

Wenn Sie mit dem Welpen von Anbeginn so arbeiten, dann bedienen Sie sich dessen natürlichen Fähigkeiten - er wird das dankbar annehmen (endlich spricht jemand meine Sprache) und der Grundstock für ein zufriedenes gemeinsames Leben ist gelegt.

 

Selbst bei Remy führte dieser neue Trainingsstil, ja eigentlich back to the roots, dazu, dass sie deutlich entspannter anderen Hunden begegnen kann, es kein wildes Gerenne und Getobe mehr gibt (und demnach auch keine Verletzungen mehr).

 

Die schönste Entwicklung, die wir bei ihr aber beobachten konnten war, dass sie deutlich kuscheliger wurde und es ihr richtig wichtig ist in unserer Nähe zu sein - weil sie es möchte und es ihr wichtig ist.

 

Ich hoffe ich konnte Ihr Interesse wecken - mehr zur Hundeteamschule und deren Konzept finden Sie hier:

http://www.hundeteamschule.de/teamschule/hundeteamschule.nsf/

 

Frau Balser betreibt auf Facebook einen kleinen Videoblog, der kurz und knapp diverse Themen erläutert: 

https://www.facebook.com/pg/HundeTeamSchule/videos/?ref=page_internal

 

 

 

Rudelstellungen nach Barbara Ertl

 

Die originelle Grundidee: Unter Hunden gibt es sieben Rudelstellungen in Anlehung an Ränge im Wolfsrudel.

Jeder Hund wird in eine dieser Stellungen hineingeboren und bleibt darin sein Leben lang.

Sie bestimmt sein Wesen, ja sein gesamtes Verhalten.

 

Nur den Leithunden ist menschlicher Kontakt vorbehalten, mit Bindehunden zB darf nicht agiert werden.

 

Hält man sich an die Vereinsvorschriften löst dies angeblich alle Probleme, verhält sich ein Hund nicht gemäß seiner Rudelstellung gilt er als asozial und muss dringend korrigiert werden.

 

Zuchthündinnen töten Welpen bei Fehl-oder Doppelbesatz und sollte der gesamte Wurf nicht in den richtigen Stellungen geboren worden sein, tötet die Hündin den gesamten Wurf (hier sollte schon der logische Verstand eingreifen - keine Mutter tötet ihre Baby´s, ausser sie ist massiv Verhaltensgestört!).

 

Passen Hunde nach den, durch Frau Ertl eingeschätzten, Stellungen nicht zusammen, werden Hunde munter unter Gleichgesinnten in der Tauschgruppe des Vereins ausgewechselt.

 

Nur Frau Ertl allein auf der gesamten Welt kann Stellungen einschätzen und niemand sonst... Nur sie allein hat also die Weisheit gepachtet...

 

Dass ein Hund ein hochsoziales Wesen mit tiefen Bindungen ist, negiert diese wahnsinnige Theorie.

 

Aussteiger berichten über massive Verhaltungsstörungen sowie Todesfällen von Hunden, die vom Verein "in Struktur" gehalten wurden.

 

Besitzer die an einem Rudelstellungs-Seminar teilnehmen stehen da und sehen zu, wie sich Hunde, die sich augenscheinlich nicht grün sind, an die Kehlen gehen.

Unter normalen Umständen würde man so etwas vermeiden und wenn dies nicht gelingt, sofort versuchen, die Streithähne zu trennen!

 

Diese Aufklärungsseite erläutert die Methode und führende Kynologen äußern sich zum Thema:

http://rudelstellungen-klargestellt.de/

 

Aktuell, Stand Januar 2017, es kursieren diverse Videos im Netz, die Einblicke in die Methoden geben.

Daraufhin wurde eine neue Anzeige beim Veterinäramt gegen Frau Ertl und ihren Verein gemacht.

 

Mehr muss dazu nicht gesagt werden... 

 

 

 

 

 

 

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