... und die Zucht

Irish Red Setter begleiten mich nun schon seit knapp 16 Jahren.

 

Mein erster Setter, der Rüde Nelson Astino vom Rother Berg, zog im Jahr 2001 bei mir ein...

Er war mein bester Freund, meine große Hundeliebe und in jeder Lebenslage immer an meiner Seite.

 

Im Jahr 2009 suchter er "den Richtigen" für mich aus - meinen Mann Nico, den ich im Sommer 2011 heiratete.

 

Glück und Leid liegen wie so oft ganz nah beieinander, denn kaum waren wir 8 Wochen verheiratet, verließ uns unser Bubi nach kurzer Krankheit in einer klaren Sternennacht im September 2011.

Seit dem wacht er über uns und jedes Mal wenn die Sterne leuchten schicken wir ihm einen lieben Gruß nach oben...

 

Er bleibt für immer unvergessen!

 

 

 

Da mein Mann damals geschäftlich sehr viel auf Reisen und das Haus für mich allein viel zu ruhig war, beschlossen wir, dass ein neuer Hund einziehen sollte.

Und wie es so schön heißt "einmal Setter immer Setter" suchten wir im Internet nach geeigneten Züchtern.

 

Nach Recherchen in der Ahnentafel von Asti fanden wir den Zwinger

"Skibbereen Pride of Ireland" bei dem per Zufall gerade ein Wurf 5 Wochen alter Welpen lag.

 

Familie Wicker lud uns gleich ein die Welpen zu besuchen und so machten wir uns auf den Weg in den Westerwald.

Von den vielen kleinen Wuslern eroberte Hündin Nr. 2 unser Herz im Sturm, indem sie mir sorgfältigst die Wimperntusche von den Augen schleckte und meinem Mann versuchte ein Ohrloch zu tackern - sie war also genau die Richtige für uns! :-)

 

Und so zog im Oktober 2011 Skibbereen Remember me Pride of Ireland, genannt Remy bei uns ein.

 

 

Viele Setterbesitzer kennen das Phänomen "ein Setter ist kein Setter" und der Trend geht sowieso zum 2. Hund.

So entschlossen auch wir uns für Zuwachs im Hause Geisler.

 

Natürlich sollte es wieder eine Hündin aus dem Hause Skibbereen sein, denn (Skibbereen Besitzer werden es uns bestätigen) "einmal Skibbereen - immer Skibbereen"...

Also zog im August 2014 die kleine Skibbereen Unique Flower Pride of Ireland, genannt Fleur bei uns ein - eine Entscheidung, die wir nicht einen Tag bereut haben.

 

Fleur ist Remy´s Halbschwester, beste Freundin und gemeinsam erleben die beiden jeden Tag ein neues Abenteuer - wenn sie nicht gerade eng aneinander gekuschelt den Tag verschlafen.

 

 

Warum ich "züchte"....

 

Schon kurze Zeit nachdem Remy bei uns einzog entwickelte sich eine enge Freundschaft zwischen der Familie Wicker und uns.

 

Irgendwann kam der Wunsch in mir auf aus Remy einen Wurf zu ziehen, aus dem ich mir eine Hündin behalten wollte, denn sie ist für mich die perfekte Irish Setter Hündin.

 

So gründete ich im Jahr 2013 einen Zwinger und erfüllte nach und nach alle Voraussetzungen des Vereins Pointer und Setter e.V. um mit Remy züchten zu dürfen.

 

Meine Entscheidung eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin zu beginnen und die damit verbundene Eröffnung meiner eigenen Praxis verschlangen jedoch so viel Zeit, dass meine züchterischen Pläne erst einmal hinten anstehen mussten - bis zum Jahr 2017 in dem mein erster und gleichzeitig letzter Wurf aus Remy fiel.

 

Ursprünglich wollten Brigitte Wicker und ich, dass Skibbereen durch mich fortgeführt wird.

Leider haben wir die Rechnung ohne den VDH gemacht, denn wenn man einen eigenen Zwinger besitzt, ist eine Übernahme eines anderen nur nach einer 5-jährigen Züchterpause möglich.

 

Remy wäre für die Zucht zu alt gewesen und ihre Tochter Aimee, die ich mir aus dem ersten Wurf behalten habe, wäre mit 5 Jahren auch recht alt für den ersten Wurf.

So entschieden wir, dass Skibbereen ruht und vorerst in Remember me´s Red Hunter fortleben wird, bis irgendwann Brigitte Wickers Enkelin Vivien so weit ist den Zwinger zu übernehmen.

 

Bis dahin halten wir sozusagen die Stellung.

Ich führe die gleichen Zuchtziele wie einst Familie Wicker fort, indem ich 

 

wesenfeste

typvolle und schöne

gesunde und

konsequent auf alten englischen Linien basierende

 

Irish Red Setter züchten möchte, die ihren Familien viel Freude bereiten sollen.

 

Dennoch wird es bei uns nie so viele Würfe wie bei Wickers geben, denn ich ziehe maximal einen Wurf aus einer zuchttauglichen Hündin.

Im Klartet heißt dies, dass ich also maximal alle 3-4 Jahre einen Wurf haben werde - Zucht für den Eigenbedarf sozusagen (so schlimm sich dies auch anhört).

 

Bei der Verpaarung lege ich größten Wert auf gesunde Elterntiere sowie Deckrüden, die im Idealfall wie meine Hündinnen ernährt werden.

 

Alle zur Zucht eingesetzten Hunde werden folgenden Gesundheitsuntersuchungen unterzogen:

 

HD (Hüftgelenksdysplasie)

ED (Ellbogengelenksdysplasie)

CLAD (Canine Leukozyte Adhesions Deficiency - frei nach Vererbung)

MO (Megösophagus - frei nach Vererbung)

PRA rcd1 und rcd4 (Progressive retina atrophy)

 

Als ausgebildete Tierheilpraktikerin und Ernährungsberaterin für Tiere liegt mir die Gesunderhaltung der Hunde von Geburt an natürlich sehr am Herzen und so bemühe ich mich, dass der Grundstock dafür bereits bei der Auswahl der Elterntiere und in der Aufzucht gelegt ist - für ein langes und gesundes Hundeleben!

 

 

 

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